Rundum eine verwirrende Geschichte
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So beginnt die Geschichte, geschrieben vom Zufall mit vielen Unbekannten:
Am späten Abend des 18. Mai 1970 steht Lorenz Kleiber am Ufer der Glatt, die im Süden das Gewerbeareal der Firma Givaudan in Dübendorf abschliesst. Er wirft eine Flaschenpost in den Flusslauf. Die Bierbügelflasche hat er zusätzlich mit einem Eishockey-Isolierband verschlossen, damit kein Wasser eindringt. Er sieht ihr noch eine kurze Zeit nach, bis sie in der nächsten Biegung verschwindet.
1. Fortsetzung
Dann macht er sich auf den Heimweg. Gedankenverloren geht er am Ufer der Glatt entlang Richtung Stettbach, wo er in einer kleinen Erdgeschoss-Wohnung lebt. Er denkt an den Weg des Fläschchens - wann wird es durch Schwamendingen schaukeln? Wann lässt es Opfikon hinter sich? Oder hat es schon jemand aus dem Bach gefischt? Nein - wahrscheinlich kommt es unbeachtet als üblicher Müll am Flughafen vorbei, um mit eleganten Schwüngen Niederglatt zu passieren. Hinter Höri wir sich die Flaschenpost über Hoch- und Glattfelden dem ersten grossen Kapitel seiner Reise nähern: nach einer langen Tunneldurchquerung wird das Fläschchen in den riesigen Rhein gespült. Lorenz bleibt stehen und schaut ins Glitzern des Wassers, in dem sich die am Himmel ziehenden Wolken spiegeln. Der Rhein - früher träumte er mal Käpt’n auf einem grossen Frachter zu werden und in Rotterdam das Meer zu riechen. Genau dorthin sollte auch seine zusammengerollte Botschaft gelangen, um sein eigenwilliges Abenteuer fortzusetzen.
2. Fortsetzung
Für eine Flaschenpost gibt es keinen A- oder B-Tarif und man weiss nicht, wann und wo – wenn überhaupt – sie ankommt. Vielleicht überquert sie zur Zeit den Atlantik, ist im Rachen eines Blauwals gelandet, vielleicht ist sie aber auch zwischen Stettbach und Rotterdam irgendwo hängen geblieben oder rausgefischt und entsorgt worden.
 
«Letters are written, never meaning to send» ist eine Songzeile aus dem berühmten Hit «Nights in White Satin» von den Moody Blues. Aber wer kennt das heute noch? Umgekehrt ist es bei Lorenz. Er hofft, dass seine Message bei seinem Idol Mr. Armstrong ankommt und gelesen wird. Und tatsächlich, die Bügelflasche hat die weite Reise über den Teich geschafft , wurde vom Golfstrom erfasst und an die Ostküste von Kanada geschwemmt, wo sie im Herbst 2016, im Schleppnetz eines Berufsfischers landete. Als dieser das Netz leerte, störte ihn der viele Unrat, den er neben den Fischen im engmaschigen Netz fand. 
 
«Wow – eine Flaschenpost», schrie Jordan der Schiffsjunge und schnappte sich die Flasche. «Das ist mein Boot und daher auch meine Flasche, gib sie mir sofort», schimpfte Billy der Boss. Doch Jordan dachte nicht daran. Das war seine Flasche und vielleicht ist ja darin eine Schatzkarte. Innert Kürze gab es auf dem engen Kutter ein Gerangel in dessen Verlauf das Fundstück mehrmals den Besitzer wechselte. Schlussendlich landete das Objekt der Begierde bei Joseph, als dieser über ein Schiffstau stolperte und die Flasche im hohen Bogen ...
 
3. Fortsetzung
... fliegt im hohen Bogen Richtung Steuerhäuschen, durchbricht die Scheibe und landet am Kopf des Steuermanns. Dieser bricht zusammen und bleibt für ca. 20 Sekunden benommen liegen. Als er wieder zu sich kommt, ballt er mit blutüberströmtem Gesicht die linke Faust Richtung Himmel und schreit: «Luken schliessen. Alle Mann an die Kanonen. Feuer frei. Wir entern die Fregatte!» Weit und breit ist jedoch kein anderes Boot, geschweige denn eine Fregatte, zu sehen. 
Der Fischkutter kommt heute etwas später an Land zurück. An Bord ca. 700 Kilogramm Sardinen, fünf Flundern, eine geheimnisvolle Flasche mit einem Zettel drin und ein Steuermann mit einem behelfsmässigen, blutgetränkten Kopfverband und der Meinung, er sei zumindest Lord Nelson, der soeben eine äusserst gefährliche Seeschlacht gewonnen hat. Der Steuermann hat öfters so kleine Aussetzer. Das letzte Mal, vor ca. einem halben Jahr, als er mit der Harpune einen kleinen Schwertfisch traf, meinte er sei Kapitän *Ahab zu sein.
Die Ladung wird gelöscht, der Steuermann seinem Bruder, einem Hafenarbeiter übergeben, mit dem Ratschlag, ihn ärztlich untersuchen zu lassen und die Bügelflasche landet im Seesack des Kapitäns. Bill begibt sich in die Kneipe, um diese ungeheuerliche Geschichte mit viel Seemannsgarn den andern Fischern zu erzählen. 
Die sechs Männer schauen gebannt auf die komische Flasche, die der Kapitän aus dem Seesack nimmt und mitten auf den Tisch stellt. «Hier ist das Corpus Delicti, das meinen Steuermann matt gesetzt hat.» «Lasst uns die Flasche öffnen, vielleicht birgt sie eine Schatzkarte oder ein Passagier hat sie kurz vor dem Untergang über die Reling der Titanic geworfen», ....
 
* Kapitän Ahab ist ein Walfänger, der sich mit Moby-Dick (einem grossen weissen Walfisch) einen Kampf um Leben und Tod liefert. Ein Stück Weltliteratur von Herman Melville 1851.

… Mit ihren klobigen, von den Fischernetzen strapazierten Fingern versuchten sie den Flaschenhals vom Isolierband zu befreien, was jedoch nicht gelingt. Da, auf einmal der Schatten der Kellnerin, die sich der Flasche behändigt und diese über die Tischkante schlägt. «So macht man das, meine Herren», und keiner wagt ihr zu widersprechen, denn schon oft hatte Lou, so der Name der Kellnerin, den Einen oder Anderen vor die Tür gestellt oder mit der Faust auf den Tisch geschlagen, so, dass das ganze Mobiliar in der Kneipe zitterte.
Da lag sie nun die Flasche, respektive was von ihr übrig war, in tausend Splittern auf dem Fussboden und mittendrin ein aufgerollter Zettel. Knut, ein dänischer Gastarbeiter, hebt den Zettel auf, legt ihn ganz sorgfältig auf den Tisch und entrollt ihn. So ruhig war es schon lange nicht mehr in diesem Lokal. Alle, nicht nur die sechs Seemänner, schauen gebannt auf den Papierbogen. 
Bill, seiner Meinung nach immer noch der rechtmässige Besitzer der Flasche, nimmt den Zettel, setzt seine Brille auf und posiert sich am Tisch wie ein Pfarrer auf der Kanzel. Er hält inne, schaut in die Runde – alle Augen sind auf ihn gerichtet. Diese Situation liebt er. 
«Verdammt, das ist auf französisch» widerfährt es ihm, «kann das jemand lesen?» Claude, ein Frankokanadier, der sonst eher gar nichts sagt, meldet sich. Bill gibt ihm den Zettel.
Cher M. Armstrong. Ceci n’est pas une bouteille à la mer. René Magritte, stand da in fast perfekter Schüler-Schnürlischrift. Unten rechts war noch ein verschmierter Stempel sichtbar, dem jedoch niemand Beachtung schenkte.
Grosses Staunen, keiner versteht den Text. Claude übersetzt: Dear Mr. Armstrong. This is not a message in a bottle, und für unsere Leser: Sehr geehrter Herr Armstrong. Das ist keine Flaschenpost. 
«Was denn sonst», fragt Bill mit übertrieben lauter Stimme «und wer ist dieser verdammte Mr. Armstrong?» 
Etwas verärgert spült sich Bill noch mit einem Single Malt Whiskey den Frust runter, packt den Zettel in seine Brusttasche und verlässt die Kneipe. 
4. Fortsetzung
Billi kann mit dieser Post überhaupt nichts anfangen. Er ist enttäuscht, dass es nicht eine Schatzkarte ist (er hat früher viele Piratengeschichten gelesen!) oder ein Hilferuf eines, auf einer einsamen Insel gestrandeten Seebrüchigen, dem er jetzt hätte helfen können. Vielleicht wäre er dann noch berühmt oder zumindest belohnt worden. Er sieht sich schon als Held und liest in Gedanken die Schlagzeile der Tageszeitung: BILL RETTET ROBINSON!

War da wirklich nicht mehr drin als dieser Zettel mit dem französischen Text? Ist da nicht beim Aufwischen der Scherben etwas verloren gegangen? Die eher rabiate Lou, die Wirtin der Kneippe mit dem passenden Namen Orkanpinte, konnte man nicht fragen, ohne das Risiko einzugehen, rabiat aus dem Lokal geworfen zu werden. Die anderen Seemänner am Tisch wussten auch nicht mehr, ausser, dass sich einer noch am Flaschenboden geschnitten hat und beim Dorfarzt, der gleichzeitig auch Veterinär ist, den Steuermann mit einer ziemlich happigen Scharte am Kopf getroffen hat. Als beide notdürftig verarztet sind, müssen sie ihre Wunden noch mit viel Alkohol von innen her desinfizieren, was früher oder später zum Streit führt – es geht nimmer um die gleiche Geschichte von Marie, die weder vom Einten noch von Anderen etwas wissen wollte und inzwischen mit einem Lehrer verheiratet ist – und beide nochmals beim Arzt landen.

Fast wie früher in der Schweiz, treffen sich am Sonntag Morgen die Frauen in der Kirche und die Männer in der Kneipe. Warum heute Bill mit seiner Frau und seiner jüngsten Tochter die Messe besucht, ist nicht klar.
Der Pastor lässt es ich jedoch nicht nehmen, die Anwesenheit Bills in der Predigt zu erwähnen und er versucht einen Zusammenhang zwischen Bill als Fischer und Jesus als Menschenfischer zu konstruieren. Nun, dieser Versuch stinkt eher nach Fisch als nach Religion ...
Nach der Messe geht er auf Bill zu und erkundigt sich nach der ominösen Flasche. Obwohl die Geschichte für Bill schon lange erledigt ist, hängt der Zettel mit der Aufschrift «ceci n’est pas une bouteille à la mer» immer noch mit einem Reisnagel befestigt an seiner Kellertür und die Leute im Dorf reden davon.
Noch am selben Nachmittag klopft der Pastor an, um sich den Zettel genauer anzuschauen. «Das ist ein Magritte!» verkündet er stolz. Magritte sei ein bedeutender europäischer Maler des Surrealismus.
Weder Surrealismus noch Magritte sind jedoch für Bill ein Begriff. Er möchte viel eher wissen, wer der Adressat sein könnte. Jedoch in Kanada, in den Vereinigenten Staaten und in den englisch sprechenden Ländern des Commonwealth gibt es ca. 800'000 Armstrongs, wenn nicht mehr. Wie soll da Bill herausfinden, wer wirklich gemeint ist?
Der Pastor fragt, ob er sich den Zettel ausleihen dürfte – er kenne da jemand in Halifax, ein studierter Kunsthistoriker, der vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen könne. «¨
Und wenn er auch noch den richtigen Armstrong kennt, dann verstehe er wirklich etwas von der Kunst ..., meint Bill, als er dem Herr Pfarrer den Papierbogen aushändigt.
5. Fortsetzung
Der Herr Pastor hat jedoch nicht nur eine heilige sondern auch eine scheinheilige Seite und ist dem Alkohol nicht abgeneigt. Man sagt, dass keiner im Distrikt soviel Messwein segnet wie er, obwohl seine Kirchgemeinde eher zu den kleineren gehört.
So macht er auch heute noch die kleine Schlinge, das heisst, ergeht nicht direkt ins Pfarrhaus zurück sondern schaut noch kurz (oder etwas länger) bei Lou vorbei. Offiziell, um seine Schäfchen, die die Kirche nicht besuchten, nach alt christlicher Manier zu zählen. Nun, wie erwartet, waren es eher die Schafsböcke die den Stall von Lou an diesem Sonntag heimsuchten.
Der Pfarrer lässt es sich nicht nehmen, nach zwei/drei Portos seinen Fang – das ominöse Zettelchen – seinen Alkoholgenossen zu zeigen und damit zu prahlen, dass ein guter, sehr gute Freund, ein richtiger Kulturhistoriker, der Sache nun auf den Grund gehen würde und den kulturellen Wert des Dokuments zu bescheinigen. 
Er fragt nochmals nach der Flasche, respektive nach möglichen Scherben. Die letzte echte Scherbe, nämlich der Flaschenboden, sei in der Hand von Louis stecken geblieben und sei dann vom Arzt mit viel Alkohol desinfiziert worden, scherzten die Seeleute.
Um 4 Uhr Nachmittags, wiederum 3 bis 4 Portos später, torkelte der Herr Pfarrer Richtung seines Pfarrhauses, in seiner Mappe gut verstaut, die Flaschenpost, die laut inhaltlichem Text eben keine war.

Nun, der Herr Pastor hat zwar einen Freund, oder sagen wir mal einen Bekannten, der sich tatsächlich in der Europäischen Kultur auskennt und als Kulturbeauftragter in Quebec einen Lehrstuhl belegt. Er hat aber auch noch einen anderen Freund, der ihm viel näher steht und der ist nicht kultur- sondern eher klatschbeflissen und arbeitet bei der CANADIEN SUN, einem Boulevard-Medien-Unternehmen mit Tageszeitungen und einem eigenen TV-Kanal.
 
Wen wundert’s, dass der Zettel – inzwischen fein säuberlich zwischen zwei Seidenpapieren in einer Kartonmappe aufbewahrt – nicht zuerst beim Kulturkenner sondern auf dem Schreibtisch des Journis landet. «Da haben wir aber einen dicken Fisch an Land gezogen», meint der für die Lokalnews zuständige Chefredaktor und schnell steht bereits die Headline für die morgige Ausgabe: 

MILLIONENFUND VOR KANADISCHER KÜSTE. 
Einsamer Kanadischer Fischer rettet Französisches Millionen-Kultur-Objekt vor dem sicheren Untergang.
 
Nun, an dieser Headline ist so ziemlich alles falsch: Bill ist kein «einsamer Fischer», das sogenannte Kulturgut stammt nicht aus Frankreich, sondern, wenn schon, denn aus Belgien (Magritte ist ein Belgischer Künstler) und so sicher untergegangen wäre die Flasche auch nicht, dafür hat sie schon eine zu weite Reise mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Und das eigentliche Kulturgut, die Flasche, ist nicht gerettet worden sondern wurde rücksichtslos über einer Tischkante zerschmettert.
 
Es kommt wie es kommen muss: Tags darauf überfallen Medienleute das kleine Fischernest. Ein provisorischer Medienraum wird in der ORKANPINTE eingerichtet. Das passt jedoch der Lou und den Fischern gar nicht und innert Kürze standen die Reporter und Kameraleute wieder auf der Strasse. Bill, auf den sie gewartet haben, ist übrigens seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht.

Bill muss noch kurz auftanken, bevor er die 10stündige Reise in seinem Land Rover startete. Er will seinen Sohn Luke, der in Québec Meeresbiologie studiert, besuchen. Die Geschichte mit dem Mr. Armstrong lässt ihm keine Ruhe. Wieso wurde die Flaschenpost für einen Mr. Armstrong ins Wasser geworfen und wer soll dieser Armstrong sein? Für ihn eine gute Gelegenheit, seinen Sohn wieder mal zu treffen. Ob dieser ihm helfen kann, weiss Bill jedoch nicht. Sicherheitshalber hat er sich eine Fotokopie des Zettels eingesteckt.

Heute hat es wenig Verkehr doch die Highway ist für diese Jahreszeit äussert staubig und Bill muss immer wieder die Fenster schliessen. Es sind immerhin fast 1000 km. Er zündet sich eine Zigarette an. Im Radio läuft ein Song von Janis Joplin , den er halblaut mitsummt. Dann stellt er das Radio auf Volldampf und singt, zwar falsch, aber lauthals «maybe – maybe –maybeeeeee, yeah»

Bums – ein lauter Knall, der Land Rover schert aus und bleibt im Strassengraben stehen. Bill ist zwischen Airbag und Rücksitz eingeklemmt. Die Windschutzscheibe ist mit Blut bespitzt. Auf der Strasse liegt ein Pferd und aus einer umgekippten Kutsche befreien sich zwei Männer mit schwarzen breitkrempigen Hüten und, weissen, jetzt sehr schmutzigen, teilweise blutverschmierten Hemden und Farmerhosen. Der Eine hält sich seinen linken Arm, der offenbar verletzt ist. Der Andere sucht am Boden nach seiner zerbrochenen Brille. «Scherben bringen Glück», denkt sich Bill etwas ironisch. Es sind Quäker – was haben denn die in dieser Gegend verloren und warum kreuzen sie die Strasse ohne zu schauen, ob ein Fahrzeug kommt?
Bill steigt aus und begibt sich zu den Männern. Das Pferd entpuppt sich als Muli und so wie es aussieht ist es schwer verletzt, wenn nicht gar tot. 

«Wir rufen am besten die Polizei und vielleicht einen Krankenwagen», meint Bill. «Haben Sie die Notfallnummern dieser Gegend auf ihren Mobiles gespeichert?» Die Chance, dass ein Quäker ein Handy besitzt, ist ungefähr gleich gross, wie wenn sich einer der beiden als Mr Armstrong entpuppen und fragen würde: «Haben Sie eine Flaschenpost für mich?»
Die beiden Männer sind höflich und sprechen sehr leise. Bill erledigt das mit dem Handy und 12 Minuten später taucht bereits ein Polizeiwagen auf. Dem Muli ist offenbar nicht mehr zu helfen. Der ältere Polizist erlöst es mit einem gezielten Schuss aus seiner Pistole. Sehr zum Ärger der beiden Quäker, die dem Dasein aller Lebewesen eine ganz andere Bedeutung geben. 
Der Land Rover ist dank dem Kuhgitter, anstelle einer normalen Stossstange, noch fahrtüchtig. Die beiden Farmer steigen in den Polizeiwagen und man fährt ins nächste Dorf, wo sich ein kleiner Wachtposten befindet. Nach langen drei Stunden ist der Papierkram erledigt und Bill darf seine Fahrt Richtung Québec fortsetzen.

Damit wäre diese Geschichte eigentlich schon beendet, wenn nicht... ​


 

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* Pflichtfelder

Fortsetzungen von anderen Teilnehmern:

Marcel
Als Bill aus dem Polizeiposten kommt, ist sein Auto weg. Eine schwarze Limousine fährt langsam auf den Parkplatz. Die Türen öffnen sich, drei schwarz gekleidete Männer mit Sonnenbrillen steigen aus und kommen auf Bill zu. Sie bitten ihn in die Limousine zu steigen. Bill weigert sich und schaut zurück Richtung Eingang des Polizeihauses. Im Eingang steht der Cop, der den Unfall mit der Droschke dokumentiert hat. Er nickt Bill zu, all würde er sagen, dass er da jetzt einsteigen müsse. 
Die Limousine mit den verdunkelten Fenstern fährt los. Ausser den drei schwarz Bodycards sitzt im Fond noch ein weiterer Mann. Er ist gekleidet wie die beiden Quäker und raucht eine stinkige Zigarre. Nach ca. ½ Stund hält der Wagen im Niemandsland. Die Männer nötigen Bill auszusteigen, der Quäker folgt ihm. Die drei Anderen stellen sich neben der Limousine auf. 
«Wo ist der Zettel», schnautzt ihn der Quäker an. Bill fragt: «Welcher Zettel?». «Du weißt  genau, was wir meinen» sagt der Quäler und winkt einen Bodyguard zu sich. «Der steckt im Handschuhfach meines Autos und das ist weg», sagt Bill etwas eingeschüchtert. «Welches Auto?» «Das, mit dem ich zum Polizeiposten fuhr», entgegnete Bill. «Du bist mit dem Polizeiauto abgeführt worden, wir haben kein Auto von Dir gesehen.»
«Das muss ein Missverständnis sein ...» versucht sich Bill zu erklären. «Durchsucht ihn», befahl der Quäker. Jetzt wurde es Bill ungemütlich, den die beiden Bodyguards sahen nicht danach aus, als würde sie mit Samthandschuhen nach dem Zettel suchen. 
 
... wie geht diese Geschichte weiter? Eigentlich liegt es jetzt an Dir, Bill zu befreien oder ins Elend zu stürzen.